Gefährliche Gentechnik

Was essen wir da eigentlich?

Was essen wir da eigentlich?

Produkte aus genmanipulierten Pflanzen gibt es im Supermarkt reihenweise in den Regalen. Aber niemand kennt die Wirkung auf den menschlichen Körper!

Seit die DNA, der Code des Lebens, in den 70er Jahren entschlüsselt wurde, arbeiten Wissenschaftler mit hochdruck daran, Pflanzen gentechnisch zu verändern. Für die Industrie geht es dabei vorrangig darum, schnell wachsende und widerstandsfähige Nutzpflanzen zu kreieren. Das erscheint auf den ersten Blick sinnvoll und nützlich.

Aber kein Unternehmen der Welt sollte Gott spielen dürfen

Mais, Raps- Soja- oder Baumwollpflanzen, die selbst Insektengift produzieren und dabei gegen hochgiftige Unkrautvernichtungsmittel wie „Roundup“ (Glyphosat) immun sind – das hört sich wie Fiktion an. Für die intensive landwirtschaftliche Produktion könnte das sehr praktisch sein. Keine Ernteausfälle wegen Schädlingen mehr! Die Gentechnik macht es möglich!

Es gibt keine Langzeitstudien

Wie sich diese fremdem Substanzen auf den menschlichen Organismus auswirken, ist allerdings völlig unvorhersehbar, wie das Institut für Umwelt in München, kritisiert. Der unabhängige Verein setz sich gegen Atomkraft, für die ökologische Landwirtschaft und für gentechnikfreies Essen ein. Versuche an Tieren zeigen aber alarmierende Ergebnisse:

So berichten italienische Wissenschaftler von kranken Mäusebabys, wenn diese mit Genmais „MON810“ von Monsanto gefüttert wurden. Studien aus Luxemburg zeigen, daß Genmais, dessen Pollen bekanntlich verschiedene Schmetterlinge sterben läßt, auch zu einer höheren Sterblichkeit von Marienkäferlarven führt. Die Forschungen werden auf der Verbraucherwebseite „Zentrum der Gesundheit“ zitiert.

In Deutschland ist der Anbau verboten, der Import allerdings nicht

Ein Großteil der genmanipulierten, und schädlichen Pflanzen, wächst in der USA, Brasilien, Argentinien, Indien und Kanada. Insgesamt machen sie bereits fast 13% der weltweiten Ackerfläche aus.

In Europa sind bisher nur wenige transgene Mais-, Soja- und Rapslinien zugelassen. In Deutschland dürfen derzeit keine genmanipulierten Pflanzen angebaut werden. Der Import als Lebens- oder Futtermittel ist jedoch erlaubt und findet im großen Stil statt. Jährlich werden etwa 35 Millionen Tonnen Sojabohnen und -schrot aus Nord- und Südamerika in die EU geliefert, erklärt Christine Vogt, Referentin für Landwirtschaft und Gentechnik vom Umweltinstitut München.

Nahrungsmittel als Wirtschaftsfaktor

Heute liegen fast die Gesamten Nahrungsmittel-Produktionen in den Händen einiger weniger Großkonzerne. Auch die Landwirtschaft kann sich den Großkonzernen kaum entziehen. Die kontrolle beginnt bereits beim wichtigstem Teil, dem Saatgut. Hier beherrscht Monsanto/Bayer Deutschland den Weltmarkt. Wobei der Konzern nicht nur genmanipuliertes Saatgut produziert, sondern auch die entsprechenden Dünger und Herbizide (Glyphosat), ohne die der Anbau gar nicht möglich ist. So werden Bauern von diesen Konzernen abhängig gemacht und auch die Verbraucher finden kaum Alternativen in den Lebensmittelregalen vor.

 

 

 

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